Die Blase und ihre Funktion Blase

Wissen über Funktionsstörungen der Blase: Symptome verstehen, Beschwerden einordnen und die richtige Entscheidung treffen.

Ihre Diagnose und die Blase

Eine Blasenfunktionsstörung tritt häufiger auf – nur spricht kaum jemand darüber. Zu den typischen Beschwerdesymptomen des Harnsystems zählen Inkontinenz, Harnverhalt und Blasenentleerungsprobleme – bis hin zur ausbleibenden Blasenentleerung. Auslöser können neurologische Erkrankungen, wie eine Rückenmarkverletzung (z. B. Querschnittslähmung), angeborene Malformation des Wirbelkanals oder schlicht das Älterwerden sein.


In diesem Abschnitt zeigen wir, wie verschiedene Erkrankungen die Blase beeinflussen können. So verstehen Sie besser, warum eine Blasenfunktionsstörung Teil Ihrer Diagnose ist oder werden kann. Außerdem erfahren Sie, wie Katheterisierung dabei helfen kann, Entleerungsstörungen sicher, bequem und möglichst unkompliziert zu bewältigen.
 

Therapie bei Blasenentleerungsstörung

Bei Blasenentleerungsstörungen gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten – je nach Ursache und Diagnose. Ein häufiger Weg ist die intermittierende Einmalkatheterisierung, um die Blase regelmäßig und kontrolliert zu entleeren. Zusätzlich stellen wir Ihnen Alltagstipps und ärztliche Therapien vor, damit Sie typische Beschwerden besser zu managen.

Damit verbundene Erkrankungen

Bestimmte Diagnosen und Krankheitsbilder können die Blasenfunktion beeinflussen und zu Problemen beim Entleeren oder beim Halten von Urin führen. Dazu zählen Rückenmarksverletzungen, Parkinson, Spina bifida, Diabetes, eine vergrößerte Prostata und Multiple Sklerose. In den weiterführenden Beiträgen finden Sie wichtige Informationen, welche Zusammenhänge zwischen Grunderkrankungen und Blasenfunktion es gibt, welche Symptome typisch sind – und welche nächsten Schritte im Blasenmanagement für welches Krankheitsbild sinnvoll sein können.