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Frauen und HWI

Harnwegsinfektionen (HWI) sind lästig, schmerzhaft und leider sehr häufig - tatsächlich ist es die weltweit am häufigsten auftretende bakterielle Infektion. Mehr Frauen als Männer sind betroffen und der Unterschied zeigt sich bereits nach dem ersten Lebensjahr. Warum? Zum Teil wegen unserer unterschiedlichen Anatomie.

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HWI in Zahlen

  • Etwa die Hälfte aller Frauen wird im Laufe ihres Lebens eine Harnwegsinfektion erleiden.
  • Das Risiko einer HWI ist 3-4 mal höher, wenn Sie eine Frau sind.
  • Etwa 1/3 aller Frauen im Alter von 24 Jahren hatten eine HWI.
  • Frauen zwischen 16 und 35 Jahren sind etwa 35 mal häufiger von HWI betroffen als Männer.

Gründe für eine HWI

Die Zahlen mögen etwas ungerecht klingen, haben aber mit dem Aufbau unseres Körpers zu tun. Die längere Harnröhre des Mannes ermöglicht eine natürliche Bakterienauswaschung bei jeder Blasenentleerung. Auch die Lage der weiblichen Harnröhre, in der Nähe von Rektum und Scheide, ist für den Bakterienaustausch leider von Vorteil.

HWIs treten häufig bei sexuell aktiven Frauen auf, obwohl ein Gang zur Toilette vor und nach dem Sex helfen kann, eine Infektion zu verhindern. Bei Frauen mit Diabetes ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine HWI bekommen, aufgrund der Auswirkungen der Erkrankung auf das Immunsystem höher.

Andere Gründe sind Verhütungsmittel und Antibiotika, die die normale Vaginalflora stören können. Auch genetische Faktoren und Östrogenspiegel sind von Bedeutung.

Die Verwendung von Blasenkathetern erhöht das Risiko einer HWI und deshalb ist es wichtig, die richtige Technik und eine bewusste Katheterwahl zu treffen. Hydrophil beschichtete Katheter reduzieren nachweislich das HWI-Risiko und werden häufig von Anwendern bevorzugt.

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