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Über 30 Jahre später, mehr Menschen denn je zuvor vertrauen auf LoFric

2013 war der 30. Jahrestag der LoFric® Katheter. Über die Jahre ist LoFric das Synonym für Komfort, Sicherheit und Vertrauen sowohl für Anwender als auch für Fachpersonal geworden. Kein Wunder, denn seit dem ersten Tag haben wir den Menschen, die unsere Produkte einsetzten, zugehört. Seither wurden wir darin bestärkt, unsere Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich weiterzuentwickeln, um das Leben für alle zu vereinfachen. So haben wir dazu beigetragen, die Versorgungsstandards für Generationen von Anwendern zu verbessern.

LoFric war der erste hydrophile Katheter – ein Katheter bei dem Wasser als Gleitmittel verwendet wird – der Welt, als er 1983 auf den Markt kam. Das war ein großer Fortschritt, denn zuvor wurden alle möglichen Gleitmittel verwendet, um den Katheter gleitfähig zu machen. Dies erhöhte das Risiko, das die Selbstkatheterisierung unkonfortabel und unsauber war und verursachte gesundheitliche Probleme aufgrund der Reibung.

Mit der Einführung von LoFric Kathetern mit Urotonic™ Surface Technology, machten wir die Katheterisierung schonender, einfacher und komfortabler als es bis dahin der Fall gewesen ist.

Wir setzen bis heute genau die gleiche Technologie bei allen unseren LoFric Kathetern ein. Über die Jahre, wurde die Sicherheit im Langzeitgebrauch durch zahlreiche unabhängige Experten bestätigt und dokumentiert. 1–4 Zur gleichen Zeit  haben wir neue, diskretere und einfachere Katheter entwickelt, um den Anwendern das Leben zu erleichtern. Heute sind wir stolz darauf, dass Zehntausende von Katheteranwendern in ihrem Alltag auf uns vertrauen.

LoFric – eine lebensveränderte Innovation, die auch nach über 30 Jahren, führend in der Entwicklung sanfter, einfacher und sicherer Katheter ist

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Blase zu entleeren. Für Personen, die Ihre Blase nicht auf natürlichem Weg entleeren können und sich selbst katheterisieren müssen, sollte dies nicht dazu führen, dass die Katheterisierung ihr Leben beeintächtigt. Das Team hinter LoFric hatte dies stets im Sinn und nun sind es schon 30 Jahre seit der Markteinführung von LoFric. Damit änderte sich das Leben der Betroffenen – Sie hatten einen Grund weniger über den sie sich täglich sorgen mussten.

Vor der Einführung von LoFric waren Dauerkatheter die häufigste Lösung zur Katheterisierung. Obwohl die Selbstkatheterisierung als Alternative bereits existierte, war LoFric der erste hydrophile Katheter, der zu dieser Zeit eine Revolution war. LoFric machte die Verwendung von lästigen und wenig wirksamen Gels, die mit herkömmlichen Kathetern verwendet werden mussten überflüssig. LoFric garantierte minimale Reibung in der Harnröhre und minimierte das Risiko von Verletzungen und Infektionen, die ein signifikantes Problem bei der Verwendung anderer Katheter darstellten.

Dank der leidenschaftlichen Arbeit von Jan Utas, Direktor Forschung & Entwicklung bei Wellspect HealthCare und seinem Kollegen Håkan Melander, kam es zur Produktion von LoFric Kathetern – in einer alten Fabrik für Kettensägen. „Wenn wir hereinkamen, gab es einen sterilen Raum,“ erinnert sich Jan Utas. „Der Rest des Gebäudes sah immer noch aus wie eine Kettensägen Fabrik…“

­Obwohl die Möglichkeiten einen hydrophilen Katheter herzustellen in den vorangegangenen Jahren erforscht worden waren, waren die Versuche der beiden Entwickler der erste ernsthafte Versuch ein Produkt zu entwickeln, dass tatsächlich eingesetzt werden konnte und einen großen Nutzen darstellte. Sie experimentierten unentwegt in ihrem neuen Labor in der alten Fabrikhalle.

„Wir bearbeiteten den Katheter mit unterschiedlichen Lösungen bis wir die richtige Beschichtung gefunden hatten,“ sagt Jan Utas. „Eine Maschine für die automatische Fertigung der Katheter war bereits bestellt worden und in Bau. Während unserer Arbeit merkten wir einige Male, dass wir den Produktionsprozess ändern mussten und baten den Lieferanten, die Maschine entsprechend anzupassen.“

Als die Maschine dann endlich ankam, im Februar 1983, zog das Forschungsteam praktischerweise für ein halbes Jahr in das Produktionsgebäude um, um die Produktion ins Laufen zu bringen. Das Engagement hatte sich gelohnt: Im August desselben Jahres war LoFric soweit um auf den Markt eingeführt zu werden.

Eine Isotonische Beschichtung löste das Problem

LoFric gewann schnell Bewunderer im Gesundheitswesen, die die Vorteile, wie Freiheit und Sicherheit, erkannten, die die Katheterisierung mit einem hydrophilen Einwegkahteter bot. Aber es galt auch einige Hindernisse zu überwinden.

Als die Anzahl der Anwender stieg, waren einige der Meinung, dass der Katheter die Tendenz hatte, stecken zu bleiben und sich schwer entfernen ließ. „Trotz der gründlichen Tests, hatten einige der hunderten von Anwender dieses Problem,“ erzählt Jan Utas. „Wir vermuteten, dass es etwas mit der Osmolalität (die Konzentration der Partikel in der Beschichtung) zu tun hat. Also entwickelten wir eine neue Rezeptur, die die Beschichtung isotonisch zu Urin machte und es hat funktioniert."

Der verbesserte LoFric wurde sogar noch stärker angenommen. Zu einer der ersten, die LoFric einsetzten, gehörte der Arzt Lars Sullivan von der neurochirurgischen Klinik des Sahlgrenska Krankenhauses in Göteborg. Er stellte LoFric seinen Patienten mit einer Rückenmarksverletzung vor. Die Patienten hatten zuvor einen Verweilkatheter mit einem Urinauffangbeutel verwendet, der durch das Pflegepersonal gewechselt werden musste.

"Wir wollten eine Alternative zu dieser Art von Katheter, finden", bemerkt Jan Utas. „Wenn man in der Lage ist, die Blase selbst zu entleeren, normalisiert sich der Alltag und die Katheterisierung stellt kein Problem mehr dar. Mit Hilfe von LoFric kann der Patient sich selbst fünfmal am Tag katheterisieren, so wie ein gesunder Mensch fünfmal am Tag zur Toilette geht.“

Wir möchten, dass immer mehr Anwender von LoFric profitieren können

Die LoFric Katheter von damals und die LoFric Katheter von heute haben immer noch die gleiche spezielle Oberflächenbeschichtung. Aber seit damals ist eine Menge passiert. Das Offensichtlichste ist, dass LoFric nicht länger nur ein Katheter ist – inzwischen gibt es eine ganze Produktpalette, die für fast jeden Anwender ein Produkt bietet, das seinen Bedürfnissen gerecht wird.

Im Laufe der Jahre erfolgte die Entwicklung des LoFric Produktsortiments in enger Zusammenarbeit mit Medizinern und Anwendern. „Und die Entwicklung wird mit Sicherheit weiter gehen“, bestätigt Jan Utas. „Es gibt immer Raum für Verbesserungen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und versuchen, die Katheterisierung auch für Menschen mit einer starken Beeinträchtigung der Handfunktion zu ermöglichen. Desto leichter sich zum Beispiel die Verpackung öffnen lässt, desto mehr Menschen werden von LoFric profitieren können. Gleichzeitig können wir die Verpackung aber nicht so ändern, dass wichtige Kriterien, wie die Sterilität und die Haltbarkeit für mindestens drei Jahre darunter leiden.“

“Auch möchten wir, dass die Verpackung nett aussieht. Wenn ein LoFric aus der Tasche eines Anwenders fällt, sollte es nicht offensichtlich sein, dass er Katheter verwendet. Ich denke mit LoFric Sense und LoFric Origo haben wir diesbezüglich eine gute Lösung gefunden.“ Ein weiterer Punkt ist die Entwicklung von Hilfen, die die Handhabung von LoFric auch Benutzern mit besonderen Einschränkungen ermöglicht.

Ein weiterer Punkt ist die Entwicklung von Hilfen, die die Handhabung von LoFric auch Benutzern mit besonderen Einschränkungen ermöglicht.

"Ideal wäre es, für jeden Benutzer individuell angepasste Produkte herzustellen", sagt Jan Utas. „Leider wäre das zu teuer. Jeder ist gezwungen, die Kosten zu senken, vor allem im Gesundheitswesen. Und die Preise niedrig zu halten ermöglicht es, dass möglichst viele Personen LoFric verwenden können. Aus diesem Grund suchen wir auch immer nach Möglichkeiten zur Verbesserung des Produktionsprozesses, um die Produktion zu vereinfachen und somit Kosten einzusparen. Wir produzieren und vertreiben Einführhilfen, die auf der Basis des Feedbacks der Benutzer und Pflegekräfte entwickelt wurden – und wenn wir von anderen Möglichkeiten erfahren, die innovativ sind, werden wir auch diese verfolgen.“

Bevor die Therapie der Katheterisierung entwickelt wurde, starben Menschen mit einer Rückenmarkverletzung häufig an Nierenschäden. Während des 20. Jahrhunderts hat sich die Lebenserwartung schrittweise erhöht, nicht zuletzt durch die Selbst-Katheterisierung und der verbesserten Qualität von Kathetern. Heute ist der Unterschied der Lebenserwartung von Menschen mit und ohne Verletzungen der Wirbelsäule sehr klein.

Bevor die Therapie der Katheterisierung entwickelt wurde, starben Menschen mit einer Rückenmarkverletzung häufig an Nierenschäden. Während des 20. Jahrhunderts hat sich die Lebenserwartung schrittweise erhöht, nicht zuletzt durch die Selbst-Katheterisierung und der verbesserten Qualität von Kathetern. Heute ist der Unterschied der Lebenserwartung von Menschen mit und ohne Verletzungen der Wirbelsäule sehr klein.

LoFric® ist die eingetragene Handelsmarke der Firma Wellspect HealthCare.

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