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Ihr Kind und die Katheterisierung

Die Eltern eines Kindes mit Blasenentleerungsstörung zu sein kann sehr belastend sein. Neben all den anderen Aufgaben als Eltern müssen Sie ihrem Kind beibringen wie es seine Blase - unter Umständen mit einem Katheter - entleeren muss. Auch sind Sie die Person, die darauf achten muss, dass Ihr Kind regelmäßig die Blase entleert, auch wenn es den Kindergarten oder die Schule besucht oder bei Freunden oder Verwandten ist.

Die Katheterisierung im Tagesablauf

Es kann hilfreich sein, wenn Sie ein paar Eselsbrücken finden, die Ihr Kind dabei unterstützen, an die Katheterisierung zu denken. Versuchen Sie, Ihr Kind nicht damit zu "nerven", da dies genau den gegenteiligen Effekt haben könnte. Wichtig ist, dass die Zeiten für die Blasenentleerung in den Tagesablauf Ihres Kindes integriert werden. Vielleicht lässt sich die Katheterisierung mit anderen Aktivitäten verbinden, etwa mit den Essenszeiten oder Pausen. Viele Kinder nutzen heute ihr Handy zum Erinnern. In der Schule muss die Katheterisierung sich nach dem Stundenplan Ihres Kindes richten. Ihr Kind sollte seinen Zeitplan immer zur Hand haben. Lassen Sie Ihr Kind so viel Verantwortung wie möglich für die Entleerung seiner Blase übernehmen. Beachten Sie, dass alle Hilfen, die Ihr Kind an die Blasenentleerung erinnern sollen, kontraproduktiv sein können – wenn Ihr Kind sich nicht auf sich selbst verlässt und kein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickelt. Oft wird dies sehr anstrengend sein. Aber wenn Sie erleben, dass Ihr Kind selbstständig wird und seinen eigenen Fähigkeiten vertraut, haben sich alle Mühen gelohnt. Für Ihr Kind ist es ein Gewinn, wenn es weiß, dass es allein auf die Toilette gehen, nach der Schule Freunde besuchen und bei ihnen übernachten oder sogar zum Camping gehen kann – und sich dabei immer unabhängig fühlt. Auf diese Weise entwickeln sich das Selbstvertrauen und die Selbstachtung Ihres Kindes.
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